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Spurlos.

Der einfache Weg, Dateien wirklich loszuwerden — endgültig und spurlos.

In den Papierkorb ziehen löscht nichts: Die Daten liegen weiter auf der Platte und lassen sich mit Gratis-Software wiederherstellen. Spurlos überschreibt sie vorher mehrfach mit Zufallsdaten und verwischt den Namen — was weg soll, ist auch weg. Dazu ein Duplikat-Finder, der inhaltsgleiche Kopien über alle Laufwerke und Netzfreigaben aufspürt. Keine Admin-Rechte nötig, komplett offline, kein Tracking.

  • Windows 10/11 (64-bit)
  • kostenlos
  • portabel — keine Installation
  • Version 1.0.0
Spurlos.exe herunterladen

Version 1.0.0 · ca. 13 MB · Windows 10/11 (64-bit)
SHA-256: 8672b1d5f160fa404657d676b43cd82df5dac7c2066dce7e1c0fb9f1f69b616a

ein freies xeproX-deveL-Tool · Quellcode · GitHub-Releases

Ein Blick hinein

Klar und ohne Umwege.

Spurlos-Hauptfenster: Warnbalken, Dateiliste, Optionen mit Überschreib-Durchgängen, Protokoll und der rote Löschknopf
Spurlos 1.0.0 — Dateien wählen, Durchgänge festlegen, endgültig löschen. Ein Fenster, keine Menü-Odyssee.

Warum Spurlos?

Gelöscht ist nicht weg.

Beim normalen Löschen entfernt Windows nur den Verweis auf die Datei — der Inhalt bleibt auf dem Datenträger, bis er zufällig überschrieben wird. Bis dahin holt jedes Wiederherstellungs-Tool (Recuva, PhotoRec …) die Datei problemlos zurück. Genau das ist bei alten Verträgen, Fotos oder einem PC, der den Besitzer wechselt, ein Problem.

Spurlos schließt diese Lücke: Es überschreibt den Inhalt mehrfach mit Zufallsdaten (1–7 Durchgänge, du entscheidest), kürzt die Datei, verwischt ihren Namen und entfernt sie dann — Ordner werden von innen nach außen geleert. Und weil sich beim Aufräumen gern Kopien ansammeln, findet Spurlos auf Wunsch die inhaltsgleichen Duplikate über alle Laufwerke und Netzfreigaben.

Sicher gebaut: Spurlos folgt beim Löschen niemals einer Verknüpfung (Junction/Symlink) in ein fremdes Ziel — es wird garantiert nichts außerhalb deiner Auswahl angetastet. Diese Zusage ist mit automatisierten Tests am echten Dateisystem abgesichert.

Was Spurlos kann

Vier Dinge — gründlich gemacht.

Endgültig vernichten

Dateien und Ordner mehrfach mit Zufallsdaten überschreiben, Namen verwischen, entfernen — ohne Papierkorb, ohne Wiederherstellung. Wie gründlich, bestimmst du mit 1 bis 7 Durchgängen selbst.

Duplikate finden

Spürt inhaltsgleiche Kopien über alle Laufwerke und Netzfreigaben auf (Prüfsumme statt Dateiname). Gefundene Kopien landen erst nach bewusster Übernahme in der Löschliste — deine Original-Auswahl bleibt geschützt.

Sicher, wo es zählt

Reparse-sicher: Verknüpfungen (Junctions/Symlinks) werden nur als Verweis entfernt, nie durchlaufen — es verschwindet nichts außerhalb deiner Auswahl. Mehrfach verlinkte Dateien (Hardlinks) werden erkannt und geschützt.

Offline, ohne Admin-Rechte

Läuft komplett lokal — kein Netzwerkverkehr, kein Tracking. Es genügt Schreib-/Änderungsrecht auf den Zielen; Administrator musst du nicht sein. Auch Netzfreigaben und lange Pfade beherrscht Spurlos.

Loslegen

In drei Schritten startklar.

  1. Herunterladen und ablegen. Spurlos.exe in einen beliebigen Ordner legen — eine Installation ist nicht nötig.
  2. Dateien oder Ordner hinzufügen. Per Knopf auswählen und, wenn du magst, die Zahl der Überschreib-Durchgänge einstellen. Optional zuerst „Duplikate der Auswahl suchen“.
  3. Endgültig löschen. Spurlos zeigt Anzahl und Größe und fragt sicherheitshalber nach. Erst nach deiner Bestätigung wird vernichtet — unwiederbringlich.

Windows-Hinweis: Beim ersten Start kann SmartScreen warnen („Unbekannter Herausgeber“) — das ist bei kostenlosen Tools ohne teures Code-Zertifikat normal. Über „Weitere Informationen → Trotzdem ausführen“ geht es weiter. Zur Sicherheit kannst du den SHA-256-Wert oben mit deiner heruntergeladenen Datei vergleichen.

Ehrlich zu den Grenzen

Wie sicher ist „sicher“?

Festplatte (HDD)

Überschreiben macht die Daten zuverlässig unwiederbringlich. Hier wirkt Spurlos vollständig. ✅

SSD / NVMe

Wear-Leveling kann Reste in Reservezellen hinterlassen — keine Garantie. Für echte Sicherheit: Datenträger-Verschlüsselung (BitLocker) + Secure Erase.

Netzlaufwerke

Der Server bestimmt die physischen Blöcke — Snapshots, Backups oder RAID können Kopien behalten. Überschreiben schützt vor lokaler Wiederherstellung, nicht vor Server-Backups.

Gegen Software-Recovery

Gegen jedes Wiederherstellungs-Programm (Recuva, PhotoRec …) ist Spurlos immer wirksam. Dieselben Hinweise stehen auch im Programm unter „Info → Grenzen & Sicherheit“.

Gut zu wissen

Häufige Fragen.

Sind die Daten danach wirklich weg?

Auf einer Festplatte (HDD): ja, zuverlässig. Der Inhalt wird mehrfach mit Zufallsdaten überschrieben, der Name verwischt, die Datei entfernt — kein Wiederherstellungs-Tool holt das zurück. Bei SSDs und Netzlaufwerken gibt es technische Grenzen (siehe „Ehrlich zu den Grenzen“).

Kann ich aus Versehen zu viel löschen?

Spurlos fragt vor dem Löschen mit Anzahl und Größe nach. Gefundene Duplikate landen nicht automatisch in der Löschliste, sondern erst, wenn du sie bewusst übernimmst. Und der Löschkern folgt niemals einer Verknüpfung in ein fremdes Ziel — es wird garantiert nichts außerhalb deiner Auswahl angetastet.

Was macht der Duplikat-Finder genau?

Er sucht auf den von dir gewählten Laufwerken und Netzpfaden nach Dateien, die inhaltsgleich zu deiner Auswahl sind — anhand einer Prüfsumme (BLAKE2b), nicht am Dateinamen. Gemeldet werden nur Kopien außerhalb deiner Auswahl; übernehmen und löschen entscheidest du.

Brauche ich Administrator-Rechte? Geht das offline?

Keine Admin-Rechte nötig — es genügt Schreib-/Änderungsrecht auf den Zielen. Spurlos läuft komplett offline: kein Netzwerkverkehr, kein Konto, kein Tracking.

Wie viele Überschreib-Durchgänge sind sinnvoll?

Für Festplatten genügt ein Durchgang; drei sind ein bequemer Standard. Mehr Durchgänge kosten vor allem Zeit und bringen auf modernen Datenträgern keinen echten Zusatznutzen. Du kannst 1 bis 7 wählen.

Was brauche ich dafür?

Windows 10 oder 11 (64-bit). Sonst nichts — Spurlos ist portabel, du musst nichts installieren.

Transparenz

Die Technik dahinter.

Spurlos ist bewusst schlank: gebaut mit Python & Tkinter, ganz ohne Fremdpakete. Es lädt nichts nach, verbindet sich mit nichts und braucht keine Administrator-Rechte — was passiert, passiert sichtbar auf deinem Rechner.

Und Spurlos selbst? Der Quellcode ist offen: github.com/xeprox-devel/spurlos — zum Reinschauen, Nachbauen und Mitmelden. Die Sicherheits-Garantien (Reparse-Schutz, Hardlink-Schutz, ehrliche Bilanz) sind dort mit automatisierten Tests am echten Dateisystem abgesichert.